Leuchtet seit Anfang 2016 wieder Bezirk Nachhaken hat sich gelohnt – Leuchte wieder hergestellt

Seit 2013 haben wir mit einen Antrag und mündlichen Fragen das Bezirksamt zur Wiederherstellung der historischen Leuchte an der nördlichen Treppe des Zeltinger Platzes gedrängt. Jetzt hat Vattenfall endlich einen Nachbau montiert. Schade, dass dies fast drei Jahre dauern musste. Übrigens wurde die ursprüngliche Leuchte gestohlen. Hoffen wir, dass sich dies nicht wiederholt. 

Veröffentlicht am 04.04.2016

 

Bezirk Zweites Quartiersmanagement-Gebiet für Reinickendorf

Zum Jahresende hatte der Senat von Berlin für Reinickendorf noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk. In seiner Sitzung am 22.12.2015 erfolgte der bereits im Sommer angekündigte Beschluss des Quartiersmanagementgebietes in Reinickendorf- West, welches unter dem Namen Klixstraße/ Auguste-Viktoria- Allee läuft. Neben dem Gebiet am Letteplatz ist es das Zweite in Reinickendorf. Durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt wird der Start des Gebietes in Abstimmung und Kooperation mit dem Bezirksamt initiiert.

Ziel soll es sein, die Lebenschancen und das bürgerliche Engagement vor Ort zu stärken. Die Beteiligungsgremien wie der Quartiersrat sollen bis Ende 2016 ihre Arbeit aufnehmen. Der Durchführungszeitraum ist derzeit für zehn Jahre bis 2026 angelegt und bietet somit die Chance im Zusammenhang mit der Entwicklung des Flughafenareals das Gebiet westlich des Kurt-Schumacher-Platzes zu stabilisieren und positiv weiterzuentwickeln. Das Förderprogramm Soziale Stadt soll die Attraktivität des Gebietes verbessern und private Folgeinvestitionen auslösen.

Eingesetzt werden Haushaltsmittel der Städtebauförderung sowie EFRE-Mittel der EU.

Veröffentlicht am 03.01.2016

 

Karmeliterweg kurz vor Fertigstellung im Dezember 2015 Bezirk Schlaglochsanierungsprogramm des Senats – Frohnau profitiert auch in 2015

Der Senat hat auch im Jahr 2015 den Bezirken 25 Millionen EUR an zusätzlichen Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt. Wer den Straßenzustand betrachtet stellt Fortschritte fest, aber das Programm ist auch weiterhin dringend notwendig.

Frohnau profitiert. Hier wurde der Karmeliterweg vom Welfenteich bis zur Frohnauer Straße in Steinpflaster und von Frohnauer Straße bis Alemannenstraße in Asphaltbauweise erneuert. In der Nähe des Edelhofdammes wurde ein Stück des Dinkelsbühler Steiges ebenfalls als Steinpflasterstraße erneuert. Die durch den Senat finanzierten Straßenbaumaßnahmen in Frohnau belaufen sich nach Auskunft des Bezirksamtes auf rund 320.000 EUR.

Auch im Jahr 2016 wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den Bezirken wieder 25 Millionen EUR für die Sanierung von Straßen zur Verfügung stellen.

Veröffentlicht am 03.01.2016

 

Bleibt - Taxi-Stand am Zeltinger Platz Bezirk Taxi-Stand bleibt am Zeltinger Platz

Als Reaktion auf die beiden neuen Zebrastreifen am Zeltinger Platz wollte die CDU den Taxi-Stand auf die Frohnauer Brücke verlegen. Seitens der SPD wurden hier keine Vorteile gesehen. Einer Prüfung haben wir uns in der BVV jedoch nicht verschlossen.

Gerade die SPD wollte hier keinen Aktionismus, sondern eine sachliche Prüfung. Nachdem sich bereits die Taxi-Innung ablehnend äußerte, hat nun das Bezirksamt entschieden, dass der Taxi-Stand unverändert am Zeltinger Platz bleibt.

Gerade die Verlagerung auf die Frohnauer Brücke hätte dazu führen können, dass sich Taxis, der Kfz-Verkehr und Fußgänger in die Quere kommen könnten. Die Gehwege auf der Brücke sind schmal, so dass gerade Fußgänger und Rollstuhlfahrer einander passieren können. „Für die Taxifahrer hätte dies im Vergleich zum derzeitigen Standort keine Verbesserung der Aufenthaltsqualität ergeben“, so Ulf Wilhelm.

Veröffentlicht am 03.01.2016

 

Helmut Schmidt Quelle: www.spd.de / Bundesarchiv /Lothar Schaack Bundes-SPD SPD Frohnau trauert um Altkanzler Helmut Schmidt

Die SPD Frohnau trauert um Helmut Schmidt. Der langjährige Bundeskanzler einer sozial-liberalen Koalition verstarb am 10. November 2015 in seinem Wohnhaus in Hamburg-Langenhorn mit 96 Jahren. Helmut Schmidt hat ein bewegtes Leben hinter sich.

Geboren am 23.12.1918 als Kind einer Lehrerfamilie erlebte er mit Ausnahme des Ersten Weltkrieges die Höhen und Tiefen der deutschen Geschichte. Schmidt trat nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 der SPD bei und war in vielen Funktionen für die Partei tätig. Als Bundestagsabgeordneter, als Innensenator in Hamburg bei der großen Flutkatastrophe, als Bundesminister und als Bundeskanzler in der Nachfolge von Willy Brandt von 1974 bis 1982.

Helmut Schmidt verkörperte im besten Sinne des Wortes die internationale Tradition der Sozialdemokratie. Als kosmopolitischer Hanseat dachte und handelte er weit über die Grenzen Deutschlands, ja Europas hinaus in weltpolitischen Zusammenhängen. Den um sich greifenden „Raubtierkapitalismus“ kritisierte er scharf zu einer Zeit, als andere ihn noch lobten. Ein Staat, so seine Überzeugung, der die Märkte gewähren lässt, wird seiner Aufgabe, Demokratie und Bürgerrechte zu sichern und damit den sozialen Ausgleich zu gewährleisten, nicht gerecht.

„Wir verneigen uns vor der Lebensleistung von Helmut Schmidt. Er lebte für die Politik und die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Er hat sich um unser Land und seine Partei verdient gemacht.“, so der Parteivorsitzende Gabriel. 

Veröffentlicht am 13.11.2015